Pehea kou manaʻo no nā mea manaʻoʻole?

483 pehea e noʻonoʻo ai ka poʻe manaʻo e pili ana i ka poʻe hoʻomākaʻi ʻole Ich wende mich mit einer wichtigen Frage an Sie: Wie denken Sie über Nichtgläubige? Ich glaube, das ist eine Frage, über die wir alle nachdenken sollten! Chuck Colson, Gründer der Prison Fellowship in den USA, hat diese Frage einmal mit einer Analogie beantwortet: «Wenn ein Blinder Ihnen auf den Fuss tritt oder heissen Kaffee über Ihr Hemd schüttet, wären Sie wütend auf ihn? Er antwortet selbst, dass wir es wohl nicht wären, eben deshalb, weil ein Blinder nicht sehen kann, was sich vor ihm befindet».

Bitte bedenken Sie, Menschen, die bisher nicht zum Glauben an Christus berufen wurden, können die Wahrheit vor ihren Augen nicht sehen. «Den Ungläubigen, denen der Gott dieser Welt den Sinn verblendet hat, dass sie nicht sehen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit Christi, welcher ist das Ebenbild Gottes» (2. Korinther 4,4). Aber genau zur rechten Zeit öffnet der Heilige Geist ihre geistlichen Augen, damit sie sehen können. «Und er (Jesus Christus) gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid, wie reich die Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist» (Epheser 1,18). Die Kirchenväter nannten dieses Geschehen «das Wunder der Erleuchtung». Wenn das geschieht, wird es möglich, dass Menschen zum Glauben kommen. Sie glauben, weil sie es nun mit eigenen Augen sehen können. Obwohl sich einige Menschen, trotz sehender Augen, entscheiden, nicht zu glauben, ist es meine Überzeugung, dass die meisten von ihnen in ihrem Leben doch irgendwann positiv auf Gottes deutlichen Ruf reagieren werden. Ich bete dafür, dass sie das eher früher als später tun, damit sie bereits in dieser Zeit den Frieden und die Freude der Erkenntnis Gottes erfahren und anderen von Gott erzählen können.

Manaʻo mākou ua ʻike mākou he hewa ʻole ka poʻe manaʻoʻiʻo e pili ana i ke Akua. ʻO kekahi o kēia mau manaʻo ka hopena o nā hiʻohiʻona maikaʻi mai nā Karistiano. ʻO nā poʻe ʻē aʻe mai nā manaʻo noʻonoʻo ʻole hoʻi e pili ana i ke Akua i lohe ʻia no nā makahiki he nui. ʻO kēia mau kuhihewa e hoʻomāhuahua i ka ʻike makapō ʻole. Pehea mākou e hana ai i ko lākou hoʻomaloka ʻana? ʻO ka mea pōʻino, ʻike mākou nā Karistiano i ka hana ʻana o nā pā pale e pale paha. Ke kūkulu nei i kēia mau pā, ua ʻike mākou i ka mea maoli he mea koʻikoʻi ka poʻe hoʻomana ʻole i ke Akua e like me ka poʻe manaʻoʻiʻo. Ua poina iā mākou ua hele mai ke Keiki a ke Akua i ka honua ʻaʻole wale no ka poʻe manaʻoʻiʻo, akā no nā kānaka a pau.

Als Jesus seinen Dienst auf Erden begann, gab es noch keine Christen – die meisten Menschen waren Nichtgläubige, selbst die Juden jener Zeit. Aber dankenswerterweise war Jesus ein Freund der Sünder – ein Fürsprecher der Nichtgläubigen. Er sagte: «Nicht die Starken bedürfen des Arztes, sondern die Kranken» (Matthäus 9,12). Jesus hat sich selbst eingesetzt, die verlorenen Sünder aufzusuchen, damit sie ihn und die Errettung, die er ihnen anbot, annehmen. So verbrachte er einen grossen Teil seiner Zeit mit Menschen, die von anderen als unwürdig und nicht beachtenswert betrachtet wurden. Die religiösen Führer der Juden stempelten Jesus deshalb als «einen Vielfrass, Weinsäufer und einen Freund der Zöllner und Sünder» ab (Lukas 7,34).

Das Evangelium offenbart uns die Wahrheit: «Jesus, der Sohn Gottes wurde ein Mensch, der unter uns lebte, starb und zum Himmel auffuhr; er tat dies für alle Menschen». Die Schrift sagt uns, dass Gott «die Welt» liebt. (Johannes 3,16) Das kann nur bedeuten, dass es sich bei den meisten Menschen um Nichtgläubige handelt. Derselbe Gott ruft uns Gläubige auf, wie Jesus alle Menschen zu lieben. Dazu benötigen wir die Einsicht, sie als «Noch-nicht-Gläubige in Christus» zu sehen – als jene, die ihm gehören, für die Jesus gestorben und auferstanden ist. Leider fällt das vielen Christen sehr schwer. Anscheinend gibt es genügend Christen, die bereit sind, andere zu verurteilen. Der Sohn Gottes verkündigte: «Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern, dass die Welt durch ihn gerettet werde» (Johannes 3,17). Traurigerweise sind einige Christen so eifrig im Verurteilen von Nichtgläubigen, dass sie völlig übersehen, wie Gott der Vater sie ansieht – als seine geliebten Kinder. Für diese Menschen sandte er seinen Sohn, um für sie zu sterben, und das, obwohl sie ihn (noch) nicht erkennen oder lieben konnten. Wir mögen sie als Nichtgläubige oder Ungläubige ansehen, doch Gott sieht sie als zukünftige Gläubige. Bevor der Heilige Geist einem Nichtgläubigen die Augen öffnet, sind sie mit der Blindheit des Unglaubens verschlossen – verwirrt durch theologisch falsche Konzepte über Gottes Identität und Liebe. Gerade unter diesen Bedingungen müssen wir sie lieben, anstatt sie zu meiden oder zurückzuweisen. Wir sollten dafür beten, dass sie, wenn der Heilige Geist sie befähigt, sie die gute Nachricht über Gottes versöhnende Gnade verstehen und die Wahrheit gläubig annehmen. Diese Menschen mögen eintreten in das neue Leben unter Gottes Leitung und Herrschaft und der Heilige Geist möge sie befähigen, den Frieden zu erfahren, der ihnen als Kinder Gottes geschenkt wird.

Wenn wir über Nichtgläubige nachdenken, lasst uns an Jesu Gebot erinnern: «Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, wie ich euch liebe (Johannes 15,12).» Und wie liebt uns Jesus? Indem er uns an seinem Leben und seiner Liebe teilhaben lässt. Er errichtet keine Wände zur Trennung von Gläubigen und Nichtgläubigen. Die Evangelien berichten uns, dass Jesus Zöllner, Ehebrecherinnen, Besessene und Leprakranke liebte und sie annahm. Seine Liebe galt auch den Frauen mit schlechtem Ruf, Soldaten, die ihn verspotteten und schlugen, und die gekreuzigten Verbrecher an seiner Seite. Als Jesus am Kreuz hing und all dieser Menschen gedachte, betete er: «Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun!» (Lukas 23,34). Jesus liebt sie und nimmt alle an, auf dass sie alle von ihm, als ihren Heiland und Herrn, die Vergebung erhalten und durch den Heiligen Geist in der Gemeinschaft mit ihrem himmlischen Vater leben mögen.

Hāʻawi ʻo Iesū iā ʻoe i kou aloha no ka poʻe hoʻomaloka. I ka hana pū ʻana, ʻike ʻoe i kēia poʻe kānaka he waiwai na ke Akua, āna i hana ai a hoʻōla hou, ʻoiai ʻo ka ʻike ʻole ʻana o ka poʻe i aloha iā lākou. Inā lākou e mālama i kēia ʻano, e loli kā lākou ʻano a me ke ʻano i ka poʻe hoʻomana ʻole. E mālama lākou i kēia poʻe me ka mau lima hūnā me ka mea kupa a paʻa i ka ʻohana e ʻike ʻike i ko lākou makuakāne maoli. Me he mau kaikunane a nalowale, ʻaʻole maopopo iā lākou pili ka pili iā mākou ma o Kristo. E ʻimi e hālāwai me nā poʻe manaʻo ʻole me ke aloha o ke Akua, i hiki iā lākou ke hoʻokau i nā lokomaikaʻi o ke Akua ma ko lākou ola.

na Joseph Tkach