E hoʻomaopopo i ke aupuni

498 hoʻomaopopo i ke aupuni Jesus sagte seinen Jüngern, dass sie dafür beten sollen, dass sein Reich komme. Aber was genau ist dieses Reich und wie genau wird es kommen? Mit dem Wissen um die Geheimnisse des Himmelreiches (Matthäus 13,11) beschrieb Jesus seinen Jüngern das Himmelreich, indem er es ihnen bildhaft machte. Er würde sagen: «Das Himmelreich ist wie...» und führte dann Vergleiche an, wie das Senfkorn, das zu Beginn klein ist, der Mann, der einen Schatz in einem Feld findet, ein Bauer, der die Samen verstreut oder ein Adeliger, der sein ganzes Hab und Gut verkauft, um eine ganz besondere Perle zu erwerben. Durch diese Vergleiche versuchte Jesus seinen Jüngern beizubringen, dass das Königreich Gottes «nicht von dieser Welt» ist (Johannes 18, 36). Trotzdem haben die Jünger seine Erläuterungen weiter missverstanden und nahmen an, dass Jesus ihr unterdrücktes Volk in ein weltliches Königreich, in dem sie politische Freiheit, Macht und Ansehen haben, führen würde. Viele Christen verstehen heute, dass das Himmelreich eher mit der Zukunft zu tun hat und uns weniger in der Gegenwart betrifft.

E like me kahi papa lāʻau ʻekolu

ʻOiai ʻaʻole hiki i kekahi kumu hoʻohālike kūpono ke hōʻike kūpono loa i ke ʻano holoʻokoʻa o ke Aupuni lani, hiki ke kōkua ʻia kēia mea i ko mākou ʻano: ʻO ke Aupuni o ka lani e like me ke kolu o ke kolu. E pili ana nā papa ʻelua i ke ola mau o ke aupuni o ka lani a ʻo ke kolu kekahi e pili ana i ke aupuni piha loa o ka lani e kū nei i ka wā e hiki mai ana.

Papa pae: ka hoʻomaka

Hoʻomaka ke aupuni o ka lani i ko mākou ao me ka papa mua. He hanana kēia ma o ka Hoʻomaka o Iesū Kristo. Ma ka lilo ʻana i ke Akua a me nā kānaka a pau, lawe mai ʻo Iesū i ke aupuni o ka lani i o mākou. ʻO ke aliʻi o nā aliʻi, ma nā wahi a Iesū ke noho nei ke aupuni o ke Akua.

Papa 2: ʻO ke kūlohelohe o kēia manawa

Hoʻomaka ka hana hou me nā mea a Iesū e hana ai no kākou ma o kona make, ala hou, piʻi ʻana, a hoʻouna i ka ʻUhane Hemolele. ʻOiai ʻaʻole ia i kēia manawa i ke kino, noho pū ʻo ia iā mākou ma o ka ʻUhane Hemolele a no laila e hōʻuluʻulu iā mākou me he ʻāpana hoʻokahi. Aia ke aupuni o ka lani i kēia manawa. Aia ia i ka hana a pau. Eia nō naʻe o ka ʻāina hea ko mākou home honua, ua lilo mākou he kamaʻāina no ka lani, no ka mea, aia kākou ma lalo o ke aupuni a ke ola nei i loko o ke Aupuni o ke Akua.

Diejenigen, die Jesus nachfolgen, werden ein Teil des Reiches Gottes. Als Jesus seinen Jüngern beibrachte, folgendes zu beten: «Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden» (Matthäus 6,10) machte er sie damit vertraut, sowohl für die Belange der Gegenwart, als auch für die Zukunft im Gebet einzustehen. Als Nachfolger von Jesus sind wir dazu aufgerufen, unsere himmlische Staatsbürgerschaft in seinem Reich zu bezeugen, das bereits angebrochen ist. Wir sollen uns das Himmelreich nicht als etwas vorstellen, das nur die Zukunft betrifft, denn als Bürger dieses Reiches, sind wir schon jetzt dazu aufgerufen, unsere Mitmenschen einzuladen, ebenfalls Teil dieses Reiches zu werden. Sich für das Reich Gottes einzusetzen bedeutet auch, sich um arme und bedürftige Menschen zu kümmern und um den Erhalt der Schöpfung Sorge zu tragen. Durch solche Taten teilen wir die gute Nachricht vom Kreuz, weil wir das Reich Gottes darstellen und unsere Mitmenschen es durch uns erkennen können.

Papa pae: ʻO ka wā piha

ʻO ke kolu o ke aupuni o ka lani kekahi i kēia wā. E hiki aku i kona helu piha i ka wā e hoʻi mai ai ʻo Iesū a hoʻomaka i kahi honua hou a me ka lani hou.

Zu dieser Zeit wird jeder Gott erkennen und er wird für den erkannt werden, der er wirklich ist – «alles in allem» (1. Korinther 15,28). Wir haben jetzt die tiefe Hoffnung, dass zu dieser Zeit alles wiederhergestellt wird. Es ist eine Ermutigung sich diesen Zustand vorzustellen und darüber zu sinnen, wie es wohl sein wird, auch wenn wir uns an die Worte von Paulus erinnern sollten, dass wir es noch nicht in vollem Umfang verstehen können (1. Korinther 2,9). Doch während wir von der dritten Stufe des Himmelreichs träumen, sollten wir nicht die ersten beiden Stufen vergessen. Obwohl unser Ziel in der Zukunft liegt, ist das Reich bereits schon gegenwärtig und weil dies so ist, sind wir dazu aufgerufen, entsprechend zu leben und die gute Nachricht von Jesus Christus weiterzugeben und Mitmenschen am Reich Gottes (dem gegenwärtigen und zukünftigen) teil haben zu lassen.

na Joseph Tkach


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