He hoʻopaʻi mau loa anei?

235 aia nō ka hoʻopaʻi mau loaUa loaʻa paha iā ʻoe ke kumu e hoʻopaʻi ai i kahi keiki hoʻolohe ʻole? Ua ʻōlelo ʻoe ʻaʻole e pau ka hoʻopaʻi. He mau wahi nīnau wau no kā mākou āpau. Eia ka nīnau mua: Ua hōʻole anei kāu keiki iā ʻoe? Hiki, e manawa iki e noʻonoʻo inā ʻaʻole ʻoe heʻoiaʻiʻo. ʻAe, inā ua pane ʻoe, e like me nā mākua a pau, ua hele mākou i ka nīnau lua: ua hoʻopaʻi anei ʻoe i kāu keiki no ka haʻalele ʻole? Ua hele mai mākou i ka nīnau hope loa: Pehea ka lōʻihi o ka hoʻopaʻi? ʻOi aku ka maopopo loa, ua ʻōlelo ʻoe e hoʻomau ʻia ka hoʻopaʻi? Hōʻalo kēlā, ʻaʻole anei?

Wir, die wir schwache und unvollkommene Eltern sind, vergeben unseren Kindern, wenn sie uns ungehorsam waren. Wir mögen Sie auch dann bestrafen, wenn wir es in einer Situation für angebracht halten, aber ich frage mich, wie viele von uns es als richtig, wenn nicht sogar verrückt halten würden, sie für den Rest ihres Lebens zu bestrafen.

Doch einige Christen wollen uns glauben machen, dass Gott, unser himmlischer Vater, der weder schwach noch unvollkommen ist, Menschen für immer und ewig bestraft, auch solche Menschen, die noch nie etwas vom Evangelium gehört haben. Und sprechen von Gott, er sei voller Gnade und Barmherzigkeit.

Nehmen wir uns einen Moment Zeit, hierüber nachzudenken, da eine grosse Lücke zwischen dem klafft, was wir von Jesus lernen, und dem, was einige Christen über die ewige Verdammnis glauben. Ein Beispiel: Jesus gebietet uns, unsere Feinde zu lieben und sogar Gutes zu tun denen, die uns hassen und verfolgen. Aber einige Christen glauben, dass Gott nicht nur seine Feinde hasst, sondern sie buchstäblich braten lässt und das erbarmungslos und unnachgiebig bis in alle Ewigkeit.

Andererseits betete Jesus für die Soldaten, indem er sagte: „Vater, vergib ihnen, den sie wissen nicht, was sie tun.“ Aber einige Christen lehren, dass Gott nur den wenigen vergibt, bei denen er schon vor der Erschaffung der Welt vorherbestimmt hat, dass ihnen vergeben werde. Nun, wenn das wahr wäre, dann hätte Jesu Gebet nicht einen derart grossen Unterschied ausmachen dürfen, nicht wahr?

So sehr wir Menschen unsere Kinder lieben, um wie viel mehr werden sie von Gott geliebt? Das ist eine rhetorische Frage – Gott liebt sie unendlich mehr als wir es je könnten.

Jesus sagt: Wo ist unter euch ein Vater, der seinem Sohn, wenn der ihn um einen Fisch bittet, eine Schlange für den Fisch biete? … Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird der Vater den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten! (Lukas 11, 11-13, Luther 84).

Die Wahrheit ist genauso, wie es uns in Joh. 3,16-17 berichtet wird: Gott liebt die Welt wirklich. Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. (Luther 84).

Sie wissen doch, dass die Errettung dieses Welt eine Welt, die Gott so sehr liebt, dass er seinen Sohn sandte, um sie zu retten – von Gott abhängt und nur von Gott allein. Wenn die Errettung von uns abhängig wäre und unserem Erfolg, dass Evangelium zu den Menschen zu bringen, dann gäbe es wirklich ein grosses Problem. Es hängt aber nicht von uns ab. Es hängt von Gott ab, und Gott sandte Jesus, um die Aufgabe auszuführen und Jesus hat die Aufgabe ausgeführt.

Wir sind gesegnet, dass wir an der Verbreitung des Evangeliums teilnehmen können. Die tatsächliche Errettung der Menschen, die wir lieben und für die wir sorgen, und der Menschen, die wir nicht einmal kennen, und der Menschen, die wie es uns scheint niemals das Evangelium gehört haben. Kurz gesagt, die Errettung eines jeden ist eine Angelegenheit, um die sich Gott kümmert, und Gott macht das wirklich gut. Deshalb setzen wir unser Vertrauen in ihn, und nur in ihn allein!

ʻO wau ʻo Joseph Tkach
He makana kēia mai ka moʻolelo "Speaking of Life".


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